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am 28. Juni

Wo sind Trinkwasserbrunnen und Sprühnebel gegen die Hitzeinseln der Innenstadt?

Tanja Windbüchler, Selina Prünster - Stadt muss mehr Wasser an öffentlichen Plätzen bereitstellen

„Es wurden Maßnahmen zur Anpassung an die Klimakrise versprochen. Dazu gehören zum Beispiel die schon im Budget verankerten Sprühnebel oder auch die Errichtung von Trinkbrunnen mit Schalen für Hunde. Von ihnen fehlt jedwede Spur“, kritisieren Stadträtin Tanja Windbüchler-Souschill und Klubobfrau Selina Prünster von den Grünen.

„Die Hitzewelle kam nicht überraschend, es braucht Maßnahmen in unserer Stadt, dass wir gemeinsam die Auswirkungen der Klimakrise auch aushalten können. Die Möglichkeiten der Klimawandelanpassung sind in der Stadtregierung noch immer nicht angekommen, was sehr besorgniserregend ist. Die Hitze wird die jüngeren Generationen weiter beschäftigen und gerade ganz junge und ältere Menschen extrem belasten“, so Selina Prünster. „Keine Gültigkeit hat in diesem Zusammenhang das Thema Budget. Es gibt die Kostenstellen verankert im Budget zum Beispiel für die Sprühnebel. Aber es bleibt immer eine politische Prioritätensetzung. Während für Maßnahmen viel Geld in die Hand genommen wird, die nichts mit dem Schutz vor der Klimakrise zu tun haben, bleibt die notwendige Klimawandelanpassung auf der Strecke. Das ist das Sinnbild dieser Stadtregierung. In diesem Bereich gibt’s vielleicht Versprechungen, aber die Umsetzung fehlt immer zum Leid der ganzen Stadt!“, fasst Tanja Windbüchler-Souschill zusammen.

Die Grünen fordern deswegen, dass es endlich einen klaren Schwerpunkt geben muss und die Klimakrise in den Mittelpunkt aller Entscheidungen gestellt wird. „Ein bisschen Radwege. Ein bisschen Begrünung. Ein bisschen Bäume pflanzen. Ein bisschen Beschattung. Dieses Bisschen ist zu wenig und die Unwetter und vor allem die Hitze haben immense Auswirkungen auf Mensch und Natur. Es ist die Verantwortung der Politik endlich zu handeln“, so die Grüne Spitze abschließend.