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am 1. Juli

ACHTERSEE - NAHERHOLUNGSJUWEL IM DORNRÖSCHENSCHLAF

Die Redaktion - Grüne für einen öffentlichen Badeteich für Alle!

„Ein schattiges Plätzchen am kühlen Nass und Erholung im Sommer. Ein Spielplatz am Wasser für Kinder in Wiener Neustadt. Dieses Angebot ist gerade für heiße Sommer von einer Stadt gefordert. Doch die Revitalisierungsmaßnahmen, um im Achtersee schwimmen zu können, fehlen leider weiterhin“, so die Grünen Wiener Neustadt nach einem Lokalaugenschein am Achtersee.

Einst hatte Wiener Neustadt an Schwimmbädern einiges zu bieten. Davon übrig geblieben ist einzig das von der Stadt betriebene Akademiebad. „Ein Freibad für ganz Wiener Neustadt ist einfach zu wenig. Wir sehen uns mit den Auswirkungen des Klimawandels konfrontiert und die Hitzeperioden und Temperaturspitzen bringen die Menschen ordentlich ins Schwitzen. Das bedeutet, dass wir in Wiener Neustadt mehr Freiraum, mehr Schatten, mehr Grünflächen und eben auch mehr zugängliches Wasser brauchen für die gesamte Bevölkerung. Das Naherholungsgebiet am Achtersee wäre ideal dafür", so die Grün-Chefin Tanja Windbüchler-Souschill.

"Aktuell sind zwar Maßnahmen zur Benützung gesetzt, denn Bäume sind gepflanzt, die Wiese ist gemäht, Radabstellanlagen und Bänke sind vorhanden, aber Schatten und trittsichere Zugänge zum Wasser gibt es weiterhin keine", so die Grüne Kritik nach einem Lokalaugenschein. Selina Prünster, Anneliese Weichart und Tanja Windbüchler-Souschill fordern einen öffentlichen Badeteich für Alle, was bedeutet, dass die Zugänge zum Wasser unbedingt verbessert gehören.

Die Verbesserungsvorschläge sehen wie folgt aus: Es braucht in erster Linie Schatten durch zum Beispiel das Aufstellen von genügend Sonnensegeln auf der Liegewiese. Der Abstieg zum Wasser sollte durch gerade Flächen, Stege und Stiegen bis zum Wasserniveau erleichtert werden. So könnten auch schwimmende Inseln dazu beitragen den variierenden Wasserstand für den Einstieg ins Wasser auszugleichen. Weiters wären Kinderspielgeräte von großem Vorteil für Familien. HundebesitzerInnen und Familien könnten sich den Achtersee teilen, dafür braucht es aber Regelungen.

"Das Naherholungsgebiet ist wunderbar, liegt aber weiterhin im Dornröschenschlaf. Die Nutzung des kühlen Nass sollte aber umgehend ermöglicht werden, die Wege zum Wasser sind einfach zu gefährlich und für gehbeeinträchtigte Menschen und für kleine Kinder nicht bewältigbar!", so die Grünen abschließend. 

Tanja Windbüchler, Selina Prünster und Anneliese Weichart beim Lokalaugenschein