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am 11. Mai

GEGEN PARKEN AM HAUPTPLATZ

Tanja Windbüchler - Wir wollen einen Hauptplatz für alle und nicht für ein paar wenige Autofahrer wie unter SPÖ-Zeiten.

Erst ein paar Jahre ist es her, da rauschten noch die Autos über den gesamten Hauptplatz. Inzwischen ist der Großteil des Hauptplatzes autofrei und somit die Lebensqualität spürbar höher!

„Je mehr Individualverkehr am Hauptplatz, desto unattraktiver ist er. Das muss jedem bewusst sein. Die neugesetzten Bäume bei der Bushaltestelle oder der Brunnen bei der Mariensäule sind gute Lösungen für einen autofreien Hauptplatz auch im Ostteil des Hauptplatzes. Nur muss gesagt werden, dass zurzeit der Individualverkehr einfach zugenommen hat, das ist mehr als schade und bedenklich“, so die Grüne Tanja Windbüchler-Souschill, die fast täglich mit dem Fahrrad von der Ungargasse kommend auf den Hauptplatz fährt. „Das hohe Aufkommen des Autoverkehrs macht die Situation für Kinder, Ältere und Radfahrer auch gefährlich am Anfang des Hauptplatzes. Und unsere Öffentlichen Verkehrsmittel haben bei den vielen PKWs auch kaum Möglichkeit mehr, ohne Störung die große Bushaltestelle zu verlassen. Das alles sind Punkte, die den Hauptplatz unattraktiv machen und unbedingt besprochen gehören. Wir Grüne wollen einen Hauptplatz für alle, als Wohnzimmer der Stadt, und nicht für ein paar wenige Autofahrer!“

Zusätzlich stößt der Grünen sauer auf, dass die automatische Ampelschaltung für die Ausfahrt der städtischen Busse anscheinend zugunsten der PKWs ausgeschaltet wurde: „Ich sehe durch das Fahren mit dem Fahrrad sehr viel und mir ist aufgefallen, dass seit geraumer Zeit die Busse keine automatische Grünphase mehr erhalten, wenn sie zur Kreuzung am Hauptplatz kommen. Das ist schlichtweg falsche Verkehrspolitik. Das Problem ist dabei, dass die Öffis somit Wartezeiten an der Kreuzung haben und das bedeutet Verspätungen für die Fahrgäste. Das ist genau der falsche Weg in Zeiten von notwendigem Klimaschutz! Es wäre doch im Interesse der Stadt, dass die städtischen Busse  gefördert werden und nicht ausschließlich der Individualverkehr“​