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am 29. Jänner

GRÜNRAUM IN WIENER NEUSTADT IN BEDRÄNGNIS

Michael Diller-Hnelozub - Profil-Artikel offenbart wunden Punkt der Stadtregierung

„Ich bin ehrlich erstaunt über die Chuzpe von Stadtrat Dinhobl. Mit seiner jüngsten Aussendung will er der Bevölkerung falsche Tatsachen vormachen und über sein eigenes Versagen beim Bodenschutz und Baumschutz hinwegtäuschen,“ zeigt sich Michael Diller-Hnelozub, Geschäftsführer der Grünen Wiener Neustadt, verärgert. "Die erste Baumschutzverordnung der Stadt, die 2015 nach langem Kampf der Grünen und Anrainern für die Schmuckerau erlassen ​wurde, ist bis heute die einzige geblieben. Zahlreiche Vorschläge liegen am Tisch des Stadtrats, beispielsweise das Fohlenhof-Areal oder schwer bedrohten Pappeln beim alten Stadion."

„Faktum ist, der STEP 2030 läuft, liegt allerdings bereits hinter dem Zeitplan. Er tritt erst 2020 oder gar 2021 in Kraft und die ÖVP kann bis heute nicht sagen, wie streng und verbindlich dieser am Ende sein wird,“ erklärt der Grüne den Status Quo. Zahlreiche BürgerInnen, ExpertInnen, und die Grünen Wr. Neustadt fordern den Beschluss einer Verordnung, damit nichts und niemand die Ziele und Regeln des STEP 2030 umgehen kann. Andernfalls droht wie unter der SPÖ mit Pro-Futuro ein Fiasko.

Noch ein Detail stört die Grüne Stadtpartei. „Franz Dinhobl ist nicht nur Baustadtrat in Wiener Neustadt, sondern seit einem Jahr auch Landtagsabgeordneter. Mit der Stärke dieser beiden Ämter sollte er sich bemühen, eine gemeinsame Planung zwischen Stadt und Umlandgemeinden zu schaffen. Der Wildwuchs an Gewerbeparks in und um Wr. Neustadt muss gestoppt werden,“ betont Diller-Hnelozub. Der Zustand, dass jede Gemeinde immer mehr Gewerbefläche widmet, die dann verbaut und versiegelt werden, ist unverantwortlich. Wer das Land und die Menschen liebt, schützt den Boden!

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