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am 21. Oktober

"NETZHAUT" STARTET OHNE LOKALEN FILM-NACHWUCHS!

Michael Diller-Hnelozub - "Frontale" wird endgültig zu Grabe getragen

Mit der Ankündigung einer neuen Filmveranstaltung "Netzhaut" trägt Klaus Schneeberger das Filmfestival Frontale endgültig zu Grabe. „Bis heute fehlen jegliche Worte der Entschuldigung gegenüber dem ehemaligen ehrenamtlichen Veranstaltungsteam oder auch politische Konsequenzen für das Aus des internationalen Filmfestivals. Die Wertschätzung für die Vorarbeit fehlt, was nicht nachvollziehbar ist. Das Fundament für das neue Festival wurde von den ehemaligen Jugendbeauftragten und dem breiten, ehrenamtlichen Team geschaffen. Nur dieses Ehrenamt hat das internationale Festival zu dem gemacht, was es schlussendlich war“, bemängelt das vormalige Frontale-Teammitglied und Bezirksverantwortliche der Grünen Wiener Neustadt, Michael Diller-Hnelozub.

"Die Grundidee des Frontale Filmfestivals war revolutionär und ist es immer noch: Junge Menschen sollen sich für das Medium Film begeistern und zugleich ein kritisches Gespür für Medienkonsum vermittelt bekommen," schwärmt der Grüne von den Jahren der Frontale. „Schulvorführungen, Workshops mit Schulklassen, zahlreiche Möglichkeiten beim Festival mitzuwirken und natürlich der Austausch mit Filmschaffenden waren Schwerpunkte neben den Filmvorführung von. Das ist so viel mehr, als das was jetzt in Zukunft angeboten wird. Und gerade für NachwuchsfilmemacherInnen war die Frontale der Hotspot des Jahres schlechthin zwischen Wien und Graz“, so Michael Diller-Hnelozub weiter und fordert, dass das neu vorgestellte Konzept die Ehrenamtlichen, die Jungen und Interessierten wieder einbindet.

"Die Frontale war ein einzigartiges Festivalkonzept, ein Wiener Neustädter Original," betont Diller-Hnelozub. "Diesen Eindruck erweckt das neue Projekt leider keinesfalls. Das Präsentierte hat den Anschein, dass es ohne Unterschied in jeder beliebigen Stadt des Landes stattfinden könnte“, so die erste Analyse. “Das neue Event steht jetzt am Beginn, was bedeutet, es ist noch vieles möglich. Öffnung und Einbindung von Interessierten sind wesentlich, damit “Netzhaut“ nicht bloß ein Festival in Wiener Neustadt, sondern auch von und für Wiener Neustadt wird und damit auch ein ernsthafter und nachhaltiger Impuls für die regionale Kulturszene."