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am 6. Februar

OPFERSCHUTZ JETZT STÄRKEN!

Tanja Windbüchler - Resolution in Vorbereitung

In der Debatte um Sicherheit ist aus Grüner Sicht unabdingbar über Opferschutz zu diskutieren und Maßnahmen für Schutz und Selbstbestimmung umzusetzen. „In der nächsten Gemeinderatssitzung wird von den Grünen eine Resolution eingebracht mit 10 Punkten zur Gewaltprävention. Die Bundes-, Landes- und die Stadtregierung werden aufgefordert, notwendige Präventionsmaßnahmen umzusetzen. Es geht um Beratung und Begleitung aber auch um genügend Frauenhausplätze“, so die Grüne Gemeinderätin Tanja Windbüchler-Souschill. „Hier braucht es einen Schulterschluss aller!“

Auf völliges Unverständnis jedoch stößt das Verhalten der SPÖ bei Tanja Windbüchler-Souschill, die in der letzten Landtagssitzung den Grünen Antrag für notwendige Präventionsmaßnahmen keine Zustimmung gab. „Die SPÖ hat gemeinsam mit ÖVP und FPÖ gegen den Antrag für die Frauenberatungen gestimmt. Reinhard Hundsmüller ist im Landtag und in Wiener Neustadt für die SPÖ aktiv und das gemeinsam mit der Frauenstadträtin Margarete Sitz. Es sind der SPÖ die notwendigen Maßnahmen anscheinend egal, die den Opferschutz fördern. In Wiener Neustadt von Opferschutz und Frauenpolitik zu reden, aber keinerlei Umsetzung im Land zu forcieren, ist mehr als unglaubwürdig“, kritisiert Tanja Windbüchler-Souschill.

Neben notwendiger öffentlicher Bewusstseinsbildung, Schulungen und Workshops geht es den Grünen auch um genügend finanzielle Mittel für Beratungsstellen, für Frauenhausplätze und Notwohnungen. „Die Finanzierung läuft in erster Linie über das Land. ÖVP, SPÖ und FPÖ lehnen jedoch gemeinsam den Ausbau der Frauen- und Mädchenberatungen auf Landesebene unmissverständlich ab. Das ist unglaublich!“​