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am 30. Jänner 2016

Verkehrsentlastung für alle!

Michael Diller-Hnelozub - Politik darf BürgerInnen-Interessen nicht gegeneinander ausspielen

Das enorme Interesse an der Veranstaltung „Ostumfahrung – Sinn oder Unsinn?“ zeigt, wie wichtig Verkehrsentlastung den Wiener NeustädterInnen ist. Darum gilt es darauf zu achten, dass die Anliegen der aktuell Betroffenen und die Befürchtungen der zukünftig von der Ostumfahrung Betroffenen nicht gegeneinander aufgebracht werden. „Es braucht jetzt Solidarität zwischen AnrainerInnen von Grazer Straße, Stadionstraße und Nestroystraße mit jenen, die an der geplanten Trasse wohnen,“ betont Geschäftsführer der Grünen Wiener Neustadt Michael Hnelozub die Notwendigkeit des Zusammenhalts.

Trotz einiger Antworten und Verkehrsdaten, die in den letzten Monaten hartnäckig von GRÜNEN, Radlobby und der BürgerInnen-Initiative erstritten wurden, herrscht nach wie vor Intransparenz, was die konkrete Planung betrifft. Zusätzlich verweigern SPÖ, ÖVP, FPÖ und Listen das Gespräch. „Eine sachliche Diskussion wird mit Absicht verhindert. „Wir Grünen wollen kein Gegeneinander,“ betont Hnelozub erstaunt, dass selbst der zuständige SPÖ-Verkehrsstadtrat Weber nicht anwesend war. „Es geht nicht um den Streit, es geht um ein gemeinsames Anliegen, nämlich die Verkehrsentlastung.“

Verkehrslärm, Abgase und Feinstaub sind Belastungen, die durch eine Verlagerung des Verkehrs nicht verschwinden. Verkehrsberuhigung soll und kann es für alle geben – und nicht nur für einige auf Kosten anderer. „Der gemeinsame Gegner heißt Verkehr. Die Lösung besteht darin, Verkehrsaufkommen zu vermeiden,“ bringt es der Grüne auf den Punkt.