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am 26. Mai

Auwaldrodung an der Warmen Fischa

Selina Prünster - Riesen-Ärger bei Anrainern und Baumfreund*innen

​Einen Tag nach dem internationalen Tag des Baumes am 26.5. wurde entlang der Warmen Fischa wieder Auwald gerodet. In Hinblick auf diese und viele andere Baumfällungen wirkt dieses Vorgehen, wie auch die ÖVP Baum“schutz“verordnung von Oktober 2019 zynisch.

Immer wieder rühmt sich die Stadtregierung über die vielen gepflanzten Bäume, verschweigt aber die Fällungen. Daher stellt sich die Frage nach der netto Baumbilanz. Also wie viele Bäume wurden gefällt versus wie viele wurden gepflanzt. Baumschutz auf privaten Gründen z.b. von Genossenschaften und auch privaten Bauträgern ist in der ÖVP Baumschutzverordnung nicht inkludiert und machen solche Rodungen erst möglich. Ohne die Ausweitung der Baumschutzverordnung auf private Besitzer ist diese eine Farce.

Dass diese Rodung nach Forstschutzgesetz illegal war, wird zwar rechtliche Konsequenzen haben, macht die Sache allerdings nicht besser, denn der Schaden ist bereits entstanden und kann nicht so schnell wieder gut gemacht werden.

Es braucht endlich nachhaltigen Baumschutz in Wiener Neustadt und eine innerstädtische Ausgleichsfläche, um die entstandenen Schäden ansatzweise wieder gut zu machen! Jeder Baum bedeutet einen wichtigen Beitrag zum lokalen Stadtklima und hilft gegen die Klimakrise.​