gruene.at
Navigation:
am 22. August

Grüne fordern Klimaschutz als Zielformulierung im STEP2030

Die Redaktion - Hitze und Dürre sind für jeden zu spüren

„Es ist heiß, trocken und die Auswirkungen des Klimawandels sind für jeden zu spüren. Gerade in Städten ist die Hitze unerträglich“, so die Stadtparteichefin der Grünen, Tanja Windbüchler-Souschill zu den heißen Sommertagen. „Stadtregierungen sind österreichweit aufgefordert, konkrete Maßnahmen zu setzen um einerseits den Klimawandel zu reduzieren und andererseits Klimawandelanpassung zu forcieren. Jede Grünfläche und jeder Baum, der Beton oder Straße weichen muss, fehlt im Klimaschutz. Das muss nach diesem Sommer allen bewusst geworden sein!“

Die Grünen Wiener Neustadt fordern die Stadtregierung auf, hier endlich aktiv zu werden und die internationalen und nationalen Ideen und Maßnahmen auch für Wiener Neustadt zu prüfen und umzusetzen. „Dafür braucht es Strategie und Know-How. Beides vermisse ich in Wiener Neustadt“, so die Grüne. Der Stadtentwicklungsplan wäre hierfür ein gutes Instrument. „In den Leitlinien soll Klimaschutz als oberste Prämisse festgeschrieben werden. Stadtentwicklung und Klimaschutz schließen einander nicht aus, sie gehören zusammen. Es braucht einfach Maßnahmen zur Realisierung des Klimaschutzes“

Dazu gehört unter anderem, dass Veranstaltungen zum autofreien Tag und zur europäischen Mobilitätswoche nicht durch tradierte Auto-Messen am Hauptplatz verunglimpft werden. „Bewusstseinsbildung ist wichtig, passiert aber in der Stadt nicht. Es gibt kein einziges Klimaschutzprojekt der Stadt. Alle Initiativen gehen von Vereinen oder Privatpersonen aus. Die Stadt tut so, als ob es den Klimawandel nicht gäbe.“

Fassadenbegrünung, zusätzliche Baumpflanzungen in den Vierteln, Erhalt von wertvollen Grünflächen, Energieeffizienzmaßnahmen für gemeindeeigene Immobilien und die Forcierung des Radverkehrs und der Öffis sind nur ein paar wenige Möglichkeiten, die Stadt nachhaltig und klimaschützend weiterzuentwickeln und auch attraktiv für die Zukunft zu gestalten. „Dazu gehört auch, dass sich die Stadt klar entscheidet e5 Gemeinde des Landes Niederösterreich zu werden als Zusatzprogramm zur Klima- und Modellregion, die Neustadt schon ist. Hier laufen die Gespräche sehr schleppend, was nicht nachvollziehbar ist. Energie und Energieeffizienz wird uns in Zukunft weiterhin beschäftigen. Hier gemeinsam mit der Energie- und Umweltagentur des Landes zu arbeiten, wäre eine große Chance!“, so Tanja Windbüchler-Souschill einmahnend, die Möglichkeit nicht auszulassen.