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am 5. Dezember 2018

KLARE ABSAGE FÜR JEDEN AUTOBAHN-AUSBAU

Michael Diller-Hnelozub - ÖVP liefert nur Kontraproduktives zur Klimakrise

Ende November ließ ÖVP-Nationalrat Johann Rädler mit der Forderung nach einem Ausbau der A2 aufhorchen. Zwischen Kottingbrunn und Wiener Neustadt solle eine vierte Spur errichtet werden. Und in der Zwischenzeit könnte ja der Pannenstreifen benutzt werden. "Selbst wenn wir die fatalen klimaschädlichen Folgen ausblenden, der Wegfall des Pannenstreifens ist höchst gefährlich. Der Vorschlag ist populistisch und setzt die Sicherheit der AutopendlerInnen aufs Spiel", hält Michael Diller-Hnelozub fest.

Die zig Millionen, die ein Autobahn-Ausbau verschlingen würde, wollen wir Grüne in den Ausbau der lokalen Öffis - Lokalbahnen und Busse investieren. Das ist nicht nur sicherer, sondern auch umweltverträglicher und besser für unsere Region. "Ich wüsste nicht, wann Hans Rädler beispielsweise schon einmal die Elektirifizierung der Gutensteiner Bahn unterstützt hat. Diese fordern viele ÖVP-Bürgermeister bereits seit langem!" erinnert der Grüne an ganz konkrete Baustellen und Bedürfnisse im Bezirk.

Doch auch abseits der Mobilität gibt es alternativen Handlungsbedarf. "Autobahn-Ausbau bedeutet nicht nur mehr Verlehr und damit Luftschadstoffe, sondern auch, dass die Menschen schneller fort sind. Und das schadet unserer Region", betont Diller-Hnelozub. "Bevor hier also zig Millionen vergeudet werden, kann dieses Geld direkt in unserer Region investiert werden. Ich denke da an Förderung von Digitalisierungs-Maßnahmen, Stärkung regionaler Betriebsansiedelungen sowie mehr Unterstützung bei Betriebsnachfolgen. Damit bleibt Kaufkraft im Ort, die Nahversorgung wird gestärkt und es bleibt mehr Zeit in und für die Familien."