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am 17. Mai

STÄDTISCHE RAD-OFFENSIVE DARF KEIN PR-GAG BLEIBEN

- Wir Grünen erwarten deutlich mehr Engagement.

Grundsätzlich ist der jüngste Schritt der Stadt zu mehr Radverkehr von Grüner Seite zu begrüßen. „Allerdings ist das „kleine Paket“, welches gerade einmal eineinhalb A4-Seiten füllt, im stillen Kämmerlein fixiert worden. Hinter verschlossenen Türen, ohne Einbindung von Expert.innen und Alltagsradler.innen eine „Offensive“ zu planen ist erstens kein guter Stil und zweitens nicht im Sinne des STEPWN 2030, der die Bürger.innen beteiligen soll“, fasst Michael Diller-Hnelozub, Geschäftsführer und Verkehrsbeiratsmitglied, seine Kritik zusammen.

Während der städtische Fokus auf Innenstadt und Tourismus (Anbindung Eurovelo 9) liegt, fehlt aus Sicht der Grünen Wiener Neustadt eine Schwerpunktsetzung besonders: Die Sicherheit beim Radeln zu/von der Schule. „Im Herbst 2016 gab es vier Schulweg-Befahrungen. Eltern, Direktoren und Politiker.innen nahmen die Perspektive der Schulkinder ein, was vielen die Augen für Gefahren öffnete. Seither ist nur ein kleiner Teil der gesammelten Mängel behoben“, erklärt Diller-Hnelozub. „Diese Todo-Liste spricht für sich. Ich verstehe das Schneckentempo der Stadtführung nicht.“

Darüber hinaus gibt es noch die offene Anfrage an den Bürgermeister zu Verkehrsprojekten vom März diesen Jahres. „Aus heutiger Sicht ist die Liste unserer Fragen länger statt kürzer geworden. Ich hoffe, die Stadtführung findet den Mut, klare Antworten zu geben. Denn wer die Radhauptstadt ausruft, braucht wesentliche mehr und deutlich mutigere Maßnahmen, als sie das präsentierte Paketchen bietet“, so der Grüne Abschließend.